Angehörigen-Regress - Dietrich: Ungerechte Situation in der Pflege abgeschafft

"Endlich wurde eine ungerechte Situation in der
Pflege abgeschafft. Für den Bund sollte dies ein Anlass sein, über
eine grundsätzliche neue Strukturierung der Pflege und der
Finanzierung derselben nachzudenken", kommentiert die Team Stronach
Landesobfrau für die Steiermark, Waltraud Dietrich, die Ankündigung,
wonach der Angehörigen-Regress abgeschafft werden soll. "Die
Steiermark war das einzige Bundesland mit einer derartigen unsozialen
Regress-Regelung", erinnert Dietrich.

Es sei "traurig, dass es so lange gedauert hat bis Verständnis und
Vernunft Einzug gehalten haben", so Dietrich. Dies könne aber nur der
erste Schritt sein, erklärt Dietrich und fordert bundeseinheitliche
Kriterien für die Einstufung in die Pflegestufen.

"Angesichts der demografischen Entwicklung wird bereits ab etwa 2024
mit den jetzigen Strukturen eine katastrophale und
gesundheitsgefährdende Gesamtsituation eingetreten sein, wenn nicht
heute schon gegengesteuert wird", warnt Dietrich. Sie erinnert
deshalb an das Team Stronach Konzept der österreichischen
Gesundheitsversicherung (ÖGV), "das eine integrative und gesamthafte
Bewältigung sowohl der Gesundheitsversorgung wie auch der
Pflegeversorgung vorsieht!"

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