Dietrich: Arbeitgeber und Arbeitnehmer entlasten

SPÖ und ÖGB schuld an hoher Lohnsteuer

"Die ganze ÖGB Lohnsteuerkampagne wäre nicht notwendig gewesen, denn das Problem mit den hohen Lohnsteuern ist hausgemacht", betonte die geschäftsführende Team Stronach Klubobfrau Waltraud Dietrich in Reaktion auf den heutigen Auftritt von ÖGB-Präsident Erich Foglar in der Radioreihe "Im Journal zu Gast. "SPÖ-Gewerkschafter im Parlament und ÖGB als Sozialpartner haben hohe Lohnsteuern selbst beschlossen", erinnerte Dietrich. Auch die Aussage Foglars nur Arbeitnehmer steuerlich zu entlasten stößt Dietrich sauer auf: "Eine Entlastung von Arbeitgeber ist genauso wichtig wie die Entlastung von Arbeitnehmer! Österreichs Unternehmer und alle Arbeitnehmer brauchen dringend eine Entlastung von der überbordenden Bürokratie und der hohen Abgabenquote." Und weiter: "Wir brauchen eine Steuerreform im Kampf gegen den Standortverlust unseres Landes, eine echte Steuerreform, durch die den Menschen und den Unternehmern mehr im Börsel übrig bleibt; ohne, dass ihnen vorher zusätzlich etwas weggenommen wurde", stellt die geschäftsführende Klubobfrau klar. Dazu muss die Regierung endlich ihre Ausgabenorgie stoppen und die Reformen umzusetzen, über die man seit Jahrzehnten nur spricht! Eine Steuerreform mit Gegenfinanzierung, wie von ÖGB und der SPÖ gefordert, sei eine Scheinentlastung mahnt Dietrich. "Wenn der ÖGB und Bundeskanzler Faymann eine Steuerreform mit Gegenfinanzierung nicht ausschließen, heißt das auf Deutsch: Die Österreicher werden sicher wieder zur Kasse gebeten!"

Als Schnapsidee bezeichnet Dietrich die Öffnung des Arbeitsmarktes für Asylwerber "Dass der ÖGB und die SPÖ die Ausweitung der Arbeitsmöglichkeiten für Asylwerber auch nur andenken, ist Verrat an den österreichischen Arbeitnehmern und den hunderttausenden Arbeitslosen! Am Arbeitsmarkt herrscht jetzt schon Alarmstufe Rot", so Dietrich. Und weiter: "SPÖ und ÖVP haben in den letzten Monaten tatenlos zugesehen wie die Arbeitslosigkeit steigt und nichts unternommen."

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