Dietrich: Mehr Wertschätzung für Freiwilligen-Arbeit

Zeiten im Rahmen des Freiwilligen-Einsatzes für Pension anrechnen

"Die Arbeit und der Einsatz der Freiwilligen sind eine wesentliche Stütze unseres Sozialstaates. Diese Arbeit hat seinen Wert, doch leider wird das von Staat und Gesellschaft nicht entsprechend anerkannt. Außer hohlen Phrasen seitens der Regierungspolitiker gibt es keine Wertschätzung in der Praxis", stellt Team Stronach Klubobfrau Waltraud Dietrich in Bezug auf Aussagen eines Kärntner Feuerwehrmanns in der ORF-Nachrichtensendung ZIB 1 fest. Dietrich findet es beschämend, dass "Menschen, die ihr Leben riskieren und viel von ihrer Zeit opfern, auch noch um ihren Arbeitsplatz fürchten müssen" und verlangt eine bessere gesetzliche Absicherung der Freiwilligen.

Das Team Stronach hat bereits im Vorjahr einen Entschließungsantrag eingebracht, Freiwilligenarbeit stärker zu würdigen. Die im Rahmen anerkannter Freiwilligenarbeit geleisteten Zeiten sollen zudem in einem adäquaten Verhältnis für die Pension angerechnet werden. "Leider wurde der Antrag mit Ausnahme der FPÖ von allen anderen Parteien abgelehnt", erinnert Dietrich und kündigt an: "Wir bleiben dran! Denn es kann nicht sein, dass in unserem Land Banken um Milliarden an Steuergeld gerettet werden, anstatt dass Menschen unterstützt werden, sich für die Gesellschaft einzusetzen wollen."

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