Hagen: Demokratieenquete -Unabhängige Bürgervertreter ins Parlament

Wir brauchen glückliche Bürger statt glückliche Politiker

„In Österreich läuft auch deshalb vieles falsch, weil die Politik nicht mehr aufs Volk hört. In der Schweiz liegt die Arbeitslosigkeit bei 3 Prozent und sind die Universitäten besser als in Europa. Warum? Weil aufgrund der direkten Demokratie die Schweizer Bürger die Chefs sind und nicht ihre Politiker“, sagte Team Stronach Generalsekretär Christoph Hagen in der Debatte über die Enquete-Kommission „Stärkung der Demokratie“. Er erinnerte an die Forderungen Frank Stronachs nach unabhängigen Bürgervertretern „als Gegengewicht zu den Abgeordneten, die durch Listenbildung ins Parlament kommen.“

Das Team Stronach will eine umfassende Reform des Politsystems. „Zusätzlich zum Verhältniswahlrecht sollen aus 50 Regionalwahlkreisen Bürgervertreter gewählt und ins Hohe Haus entsendet werden. Sie sind unabhängig, weil sie keiner Partei verpflichtet sind“, erklärte Hagen. Er zitierte Journalistenlegende Kurt Felix: „In Deutschland gibt es glückliche Politiker und unglückliche Bürger, in der Schweiz glückliche Bürger und unglückliche Politiker.“ Sich für die glücklichen Bürger zu entscheiden, sei in jedem Fall vernünftig, so Hagen.

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