Hagen: Strafminderung für Jugendliche führt zu verstärkter Kriminilität
Polizei muss vor Straftätern besser geschützt werden
Als falschen Weg bezeichnete Team Stronach Sicherheitssprecher Christoph Hagen die von der Regierung geplante Strafminderung für Jugendliche zwischen 18 und 21 Jahren. “Durch die geringe Strafandrohung würden sehr viele junge Leute zu Straftaten verführt und von kriminellen Organisationen entsprechend für Straftaten eingesetzt. Wir wollen dem nicht noch unter die Arme greifen”, kritisierte Hagen in seinem Debattenbeitrag in der heutigen Nationalratssitzung. Das Team Stronach wird der Gesetzesänderung deshalb nicht zustimmen, kündigte er an.
Vielmehr sollte man dafür sorgen, dass die Polizei besser geschützt wird, forderte Hagen, der selbst Exekutivbeamter ist. Er verwies auf das Buch der Bochumer Polizistin Tanja Tania Kambour, die von Frauen in der Exekutive berichtet, die oft von muslimischen Jugendlichen angegriffen werden, “weil Frauen nichts wert sind.” In Österreich sei die Situation nicht besser, machte Hagen aufmerksam, “ich kenne Fälle, die mir Polizeikollegen berichten, wo weibliche Beamte angegriffen und attackiert wurden und es zu schweren Körperverletzungen kam”, sagte Hagen und verlangt: “Die Polizei muss einen Sonderschutz genießen!”