Hort-Zeiten - Köfer/Prasch: "Nein zu SPÖ-Gleichmacherei und Einheitsbrei!"

Wahlfreiheit und Selbstbestimmungsmöglichkeiten im Bildungs- und Schulbereich ausbauen

Zur laufenden Diskussion rund um die Abholzeiten in Kärntner Horteinrichtungen melden sich der Kärntner Landesrat Gerhard Köfer und Abg. Hartmut Prasch, Obmann der Team Stronach-IG im Kärntner Landtag, zu Wort: "Die getroffene Regelung, wonach Hort-Kinder erst nach 16 Uhr aus der Nachmittagsbetreuung geholt werden dürfen, widerspricht jeglicher Lebensrealität. Diese "Hol-Verpflichtung" ist keine Serviceleistung, sondern vielmehr eine zusätzliche, überflüssige Schikane für viele berufstätige Elternteile."

Das Team Stronach Kärnten spricht sich entschieden für ein hohes Maß an Wahlfreiheit und aktive Selbstbestimmungsmöglichkeiten im Bildungs- und Schulbereich aus. "Es ist aus unserer Sicht absolut unstrittig, dass schulische Betreuungsangebote, auch unter Einbeziehung der Gemeinden, weiter verbessert und ausgebaut werden müssen, aber nicht so. LH Kaiser ist dringend gefordert dem Aufschrei vieler Kärntnerinnen und Kärntner offen gegenüberzutreten und Änderungen schnellstmöglich herbeizuführen", erklärt Köfer, der für den Zorn von vielen Betroffenen absolutes Verständnis äußert.

Für Prasch verdeutlicht die aktuelle Debatte um die Hort-Zeiten die tiefe innere Zerrissenheit der Kärntner Dreierkoalition: "Wenn sich SPÖ, ÖVP und Grüne nicht einmal in diesem Teilbereich annähernd einig sind und sich gegenseitig ständig in die Parade fahren, wie wollen sie dann die großen Probleme und Herausforderungen unserer Zeit lösen?"

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