Kaltenegger erhält Unterstützung von Gemeinderebell Florian Taucher
Mit positiven Ideen will das Team Stronach Steiermark rot-schwarzes Machtdiktat aufbrechen und den ländlichen Raum entwickeln
Unter großem Publikumsinteresse veranstaltete die Team Stronach Akademie am Kohlbauerhof des „Gemeinderebellen“ und ehemaligen Sprechers der Gemeindeinitiative Florian Taucher eine Veranstaltung zum Thema: „Wie wird der Ländliche Raum wieder stark?“ Denn für den steirischen Spitzenkandidaten des Team Stronach zur Landtagswahl Josef Kaltenegger wankt und stöhnt dieser unter den Rahmenbedingungen, welche die vermeintlichen „Reformzwillinge“ ÖVP und SPÖ in den letzten zehn Jahren geschaffen haben: „Eigentlich sollten die beiden Schulden- und Zusperr-Zwillinge heißen!“
"Vor jeder Wahl werden ÖVP und SPÖ nicht müde zu betonen, wie wichtig ihnen der ländliche Raum ist - doch spätestens nach dem Wahltag war und ist das meiste davon wieder vergessen und der ländliche Raum wird wieder abgeräumt wie ein Christbaum nach Weihnachten", kritisiert Kaltenegger in seinem Gastbeitrag scharf die rot-schwarze Bilanz. Und weiter: "Der verordnete Zentralismus erinnert an kommunistische Denkschienen der schlechtesten Kategorie. Voves und Schützenhöfer haben 46 Schulen, 23 Polizeiposten sowie sieben Bezirksgereichte und sechs Krankenhausabteilungen auf dem Gewissen. Bei der medizinischen Versorgung fehlen in der Steiermark durch Abwanderung von rund 750 Fach- wie Turnusärzten rund 400 Ärzte. Die medizinische Versorgung ist am Land sprichwörtlich eine Katastrophe - dazu hat man eine Zweiklassenmedizin geschaffen."
Neben den aufgezeigten Problemstellen gibt es noch weitere Brennpunkte, so Kaltenegger, wie „die verschwiegene Kreditklemme, die Klein- wie mittelständische Betriebe genauso trifft, wie Häuslbauer oder Bauern. Keiner bekommt von den Banken heute noch Geld, wenn er nicht sein ganzes Hab und Gut verpfändet. Der Ruin des Mittelstandes ist der Ruin des Rückgrates eines Landes, denn die Klein- und mittelständischen Betriebe sind ein zentraler Pfeiler der Regionen.“
Diese Entwicklung sei „das Ergebnis von Schuldenpolitikern, die den Eindruck erwecken, sie seien frisch in die Politik eingestiegen“, betonte der steirische Spitzenkandidat. Schützenhöfer ist seit 2000 in der Landesregierung, Voves seit 2002. „Sie haben das ganze Finanzdesaster des Landes zu verantworten! Sie haben rund 4 Mrd. Euro Schulden produziert und tun heute so, als ob jemand anderer dafür verantwortlich sei! Das Team Stronach ist die einzige politische Bewegung, die auch bei der Wahl die Probleme konkret anspricht. Das Team Stronach ist die einzige Partei, die sich entschieden gegen die Öffnung des Bankgeheimnisse ausspricht. Das Team Stronach zeigt als einzige Partei auf, dass der Finanzausgleich ein Unrecht der Extraklasse ist, welche zum Himmel schreit. Warum sind Bürger im ländlichen Raum weniger wert als in Wien oder in einer anderen Großstadt? Verhandelt wie geschaffen haben diese Ungerechtigkeiten ÖVP und SPÖ - denn diese beiden herrschen seit dem Krieg mit ihrem Machtdiktat. Das will das Team Stronach bei der kommenden Wahl aufbrechen“, gab sich Kaltenegger kämpferisch.
Auch der ehemalige Sprecher der steirischen Gemeindeinitiative Florian Taucher stellte sich voll und ganz hinter die Forderungen wie Vorstellungen des Team Stronach. „Frank Stronach hat mit Josef Kaltenegger einen Spitzenkandidaten, der die Brennpunkte der Menschen am Land konkret anspricht und keinen rhetorischen Eiertanz abliefert. Die Ideen und das Ziel, das Land positiv mit einem Ideenwettbewerb zu verändern, die direkte Demokratie auszubauen, das unterstütze ich sehr gerne. Es waren und sind auch die Anliegen unserer Gemeindeinitiative gewesen, nicht über die Bürger „drüber zu fahren“ sondern mit ihnen gemeinsam das Land weiter zu entwickeln. Für mich ist das Team Stronach ein Garant für Veränderung und damit mehr als nur eine Alternative für unseren Protest gegen die sogenannte „Reformpartnerschaft“.“