Köfer/Prasch: Kasernen für Flüchtlinge – LH Kaiser schwenkt endlich auf Team Kärnten-Linie um!

Team Kärnten fordert Bürgerdialoge betreffend Unterbringung von Flüchtlingen in Kasernen

Noch vor wenigen Wochen hat LH Kaiser Kasernen öffentlich als "kein geeignetes Flüchtlingsquartier" bezeichnet und dem noch diesen Beisatz angefügt: "Traumatisierte Menschen, die erleben mussten wie Soldaten und Kämpfer in Uniform Menschen gejagt, gefoltert und ermordet haben, in Kasernen unterzubringen, ist moralisch und gesundheitlich ein Problem." Dazu Team Kärnten-Landesrat Gerhard Köfer und LAbg. Hartmut Prasch: "Es ist grundsätzlich positiv, wenn sich LH Kaiser wieder einmal einer unserer Positionen, nämlich Kasernen selbstverständlich für Flüchtlinge zu öffnen, anschließt. Trotzdem unterstreicht das Handeln Kaisers die Führungs- und Orientierungslosigkeit der Koalition in der Asyl-Frage." Für massive Irritationen sorgt bei LR Köfer vor allem die Tatsache, dass Kaiser Kasernen lange ablehnte, während er mit dem freien Himmel, Zelten, Containern und einem Gefängnis (!) als Asylunterkünfte offensichtlich kein Problem hatte: "Mir ist es allemal lieber, wenn Flüchtlinge in Kasernen ein sicheres Dach über den Kopf haben und die notwendigen Infrastruktureinrichtungen, wie zum Beispiel Sanitäranlagen, vorhanden sind. Die lange Ablehnung von Kasernen als Asylquartier ist Kaiser auf den Kopf gefallen. Jetzt wurde gerade noch die Notbremse gezogen."

Für die weitere Unterbringung von Flüchtlingen in Kasernen fordern Köfer und Prasch unisono, dass die Bevölkerung vor Ort umfassend und frühzeitig eingebunden wird: "In offenen Bürgerdialogen müssen die Sorgen und Ängste der Betroffenen ernsthaft angesprochen und diskutiert werden. Ein Drüberfahren lehnen wir klar und entschieden ab. Asyl-Lösungen darf es nur im Einklang mit den Gemeinden und ihren Menschen geben."

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