Lebensmittelherkunft - Steinbichler warnt vor Billigst-Ostereiern aus dem Ausland

Verpflichtende Kennzeichnung von Eiern und Eiprodukten für Verarbeitung und Gastronomie gefordert

"Während sich die Politik auf die Herkunft der gefärbten Ostereier beschränkt, vergisst sie bei den Jubelmeldungen auf die gewaltigen Mengen an Trocken- und Flüssigei-Importen, die in der Lebensmittelindustrie verarbeitet werden", fordert Team Stronach Landwirtschaftssprecher Leo Steinbichler eine verpflichtende Kennzeichnung von Eiern und Eiprodukten für die Verarbeitung und Gastronomie. "Sogar ein Großteil der 50 Millionen Ostereier, die bei uns in diesen Tagen in Großmärkten verteilt und gegessen werden, sind Billigst-Importe!"

Steinbichler weist darauf hin, dass bei Backwaren und Nudelgerichten der Importanteil sogar noch größer sei als bei Eiern und Eiprodukten. So könne man als Konsument Pizzen, Saucen, Mayonnaisen, Krapfen oder Teigwaren kaufen, in denen Trockenei aus Argentinien, Indien, usw. verarbeitet worden ist. Daher unterstützt das Team Stronach die Forderung der IG-Fleisch, zum Schutz einer nachhaltigen regionalen Produktion und einer fairen Partnerschaft mit den Konsumenten, die Herkunftskennzeichnung auf alle Sparten auszudehnen. "Um die Qualität und die Produktion heimischer Eier abzusichern, ist es notwendig -aufgrund unserer höheren Tierschutz- und Umweltstandards und einer möglichen gentechnikfreien Fütterung - diese Kosten den Bauern abzugelten!", fordert Steinbichler.

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