Lugar: Bildung funktioniert nur, wenn die Politik raus aus der Schule ist
„Privatschule für alle“ – ohne Einfluss auf die Lehrer
Für Team Stronach Klubobmann und Bildungssprecher Robert Lugar ist es „keine Überraschung, dass aus der Bifie-Reform nichts geworden ist, denn was das Bifie macht, ist unnötig!“ Bildung könne nicht so funktionieren, wie es die Bildungsministerin plant; „Bildung funktioniert nur, wenn die Politik raus aus der Schule ist“, so Lugar, der seine Forderung „Privatschule für alle“ erneuerte.
Lugar erinnerte, dass die Länder die Reform diktiert haben. Es sei egal, was Heinisch-Hosek macht, „es wird nichts, solang nicht die Politik aus der Schule verbannt wird!“ Was laut Lugar aber funktionieren würde, ist die „Privatschule für alle“. Für jedes Kind gibt es einen Scheck und die Eltern können sich aussuchen, ob ihr Kind in eine öffentliche oder private Schule geht, führte der Team Stronach Bildungssprecher aus.
„Privatschulen liefern bessere Ergebnisse, bekommen aber kein Geld vom Staat. Von den Schulabgängern der Öffentlichen kann hingegen ein Viertel nach neun Jahren nicht lesen und schreiben“, mahnte Lugar. Gerade die Sozialdemokraten sollten für Chancengleichheit sorgen und diese Zwei-Lassen-Bildung abstellen, forderte Lugar.
Als weiteren Vorteil von Privatschulen sieht Lugar, dass die Politik keinen Einfluss auf die Lehrer hat, „das ist die Autonomie, von der das Team Stronach spricht.“ Dann wäre es auch vorbei mit den rund 5000 Problemlehrern, „die wie ein Wanderpokal von einer Schule zur nächsten geschickt werden und auf Kinder losgelassen werden“, so Lugar. In Privatschulen würden sie umgehend freigesetzt. „Warum wollen Sie diese 5000 nicht endlich umschulen?“, fragte Lugar die Ministerin und mahnte: „diese Lehrer haben in der Schule nichts verloren!“
Für Lugar ist die BIfie-Reform „nur der verzweifelte Versuch, mit kleinen Drehs an den Schrauben etwas zu verändern!“ Das System der „Privatschule für alle“ kostet laut Lugar gleichviel - „bietet aber deutlich bessere Ergebnisse!“