Lugar: Die sozialistische Bildungspolitik ist gescheitert

Wenn eine Volkswirtschaft aufhört, in die Bildung zu investieren, stirbt die Volkswirtschaft

"Ministerin Heinisch-Hosek hat heute fast nichts
Konkretes über ihr Ressort zum Besten gegeben", kommentiert Team
Stronach Bildungssprecher Robert Lugar den heutigen Auftritt im
Journal zu Gast. "Es wurden keine konkreten Schritte genannt, wie das
Bildungssystem reformiert und finanziert werden soll. Kaum ein Wort
verlor die Ministerin über den Kompetenz-Wirrwarr im Schulbereich
zwischen Bund und Ländern und der Finanzierung der Ganztagesbetreuung
in Schulen in den kommenden Jahren", kritisiert Lugar die
SPÖ-Ministerin.

Ziel müsse laut Lugar sein, mehr Autonomie zu gewähren. "Wenn die
Schulen autonom sind, können wir, die Politik, steuern und Lehrer
können umsetzen, was sie in den einzelnen Klassen können", erklärte
Lugar. Dazu sollten auch die Lehrpläne modernisiert werden, denn "in
den Lehrplänen ist viel drinnen, was niemand mehr braucht. Er
erinnerte auch, dass es genug Geld gibt, aber oft wird es falsch
eingesetzt. "In der Bildung aber kommt jeder investierte Euro
vielfach zurück", so Lugar. Dies dürfe nicht vergessen werden, denn:
"Wenn eine Volkswirtschaft aufhört, in die Bildung zu investieren,
stirbt die Volkswirtschaft!"

Auch die Probleme mit dem Datenleck beim Bildungsinstitut Bifie und
den Stopp des PISA-Tests blieben großteils unbesprochen. Lugar: "Den
Fehler, den das Bifie mit dem Datenleck gemacht hat, will
Bildungsministerin Heinisch-Hosek nützen, um sich vor den
Bildungsstandard-Tests zu drücken." Das Angebot der Uni Salzburg, die
Tests durchzuführen, ist für Lugar ein perfektes Angebot, weil die
Uni Salzburg schon bis 2008 die Tests durchgeführt hat. "Wenn
Heinisch-Hosek beim Aussetzen der Bildungstests bleibt, sind die
Gründe dafür ganz klar: Sie will Geld sparen, weil ihr Millionen Euro
fehlen - oder sie will nicht mit einem weiteren negativen
Testergebnis als Spiegel verfehlter SPÖ-Schulpolitik konfrontiert
werden", so Lugar abschließend.

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