Lugar: Für leistbares Wohnen reicht die Wohnbauoffensive nicht!

Wohnbauinvestitionsbank ist nur ein neues Verwaltungsinstrument für rot-schwarze Günstlinge

Die groß angekündigte Wohnbauoffensive mit 4000 bis 5000 neuen Wohnungen pro Jahr zeige, dass die ÖVP das grundsätzliche Problem nicht verstanden habe, kritisierte Team Stronach Klubobmann Robert Lugar in seinem Debattenbeitrag, denn „leistbares Wohnen kommt, wenn mehr Wohnungen gebaut als gebraucht werden – dann sinken auch die Mieten!“ Die neue Wohnbauinvestitionsbank ist für Lugar „nur ein neues Verwaltungsinstrument für rot-schwarze Günstlinge!“

Lugar erinnerte, dass sich viele Menschen das Wohnen nicht mehr leisten können und zum Teil second-hand-Möbel verwenden. „Rund 900.000 Menschen müssen mit maximal 858 Euro pro Monat auskommen“, erinnerte Lugar an die Beantwortung einer Anfrage des Team Stronach.

„Derzeit fehlen in Österreich rund 40.000 Wohnungen, dazu kommt ein Zuzug von etwa 85.000 Menschen, die angekündigte Bauoffensive reicht nicht!“, erklärte Lugar. Zudem könne die Wohnbauinvestitionsbank „nichts machen, was nicht andere Banken auch machen würden“. Wenn auf diesem Wege in Projekte investiert werde, die sich rechnen – „wo kommt das leistbare Wohnen her?“, fragte Lugar und erinnerte daran, dass ein Loch von 70 bis 80.000 Wohnungen zu stopfen ist.

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