Lugar: Ohne Änderungen bleibt weniger Pension für alle übrig

Aber 80 Prozent der Flüchtlinge, die kommen, haben keine gescheite Ausbildung sie werden unser Pensionssystem nicht unterstützen können

Während die ÖVP bereits vor Problemen im Pensionssystem warne, ist diesbezüglich beim Koalitionspartner nichts zu erkennen, kritisierte Team Stronach Klubobmann Robert Lugar in seinem Debattenbeitrag zur Sondersitzung. Er erinnerte, dass auch eine Studie des Team Stronach ergeben hatte, dass, „wenn es keine Änderungen gibt weniger Pension für alle übrig bleibt!“ Doch die SPÖ vertrete noch immer den Standpunkt: „Alles wird gut.“

Laut Lugar „geht die SPÖ davon aus, dass man das Defizit im Pensionssystem mit Flüchtlingen auffüllen kann“: Dies stimme allerdings nur, „wenn es gelingt, topqualifizierte Menschen ins Land zu holen. Aber mit den Flüchtlingen funktioniert das nicht!“ Selbst zum vorläufigen Hochpunkt der Flüchtlingskrise sei man bei der SPÖ ideologisch geprägt davon ausgegangen, dass unser System erhalten werden kann. „Aber 80 Prozent der Flüchtlinge, die kommen, haben keine gescheite Ausbildung!“, warnte Lugar. Der leichte Schwenk der SPÖ hin zur Obergrenze ist laut dem Team Stronach Klubobmann nur der Bundespräsidentenwahl geschuldet.

Dass das System der SPÖ nicht funktionieren kann, sage auch das AMS, so Lugar. Demnach sei zu erwarten, dass 90 Prozent der Zuwanderer auch in 10 Jahren noch arbeitslos sind. „Wo sind dann die Beitragszahler?“, fragte Lugar und warf der SPÖ vor: „Sie holen Menschen ins Land ohne zu schauen, wer da kommt. Sie haben keine Möglichkeit, diese Menschen am Arbeitsmarkt zu integrieren - sie werden dem System zur Last fallen!“

Lugar verlangte von der Regierung „endlich das zu tun, was nötig ist:
Das Durchschnittsalter beim Pensionsantritt ist 59 Jahre, bei den ÖBB aber 52, bei der Post 53 Jahre – das ist das wahre Problem!“ Man lasse die eigene Klientel in Pension gehen - in der Hoffnung, dass man wiedergewählt wird. Der Team Stronach Klubobmann mahnte: „Wir könnten mit einer vernünftigen Familienpolitik genug Kinder haben, die mit guter Schulbildung das Pensionssystem erhalten könnten!“

Zurück