Lugar: Tauschen wir die Regierung aus, bevor die Regierung das Volk austauscht
Glaubenskrieg nicht nach Österreich und Deutschland importieren
„Mir ist lieber, wir tauschen die Regierung aus, bevor die Regierung das Volk austauscht“, erklärte Team Stronach Klubobmann Robert Lugar in seinem Debattenbeitrag zur Aktuellen Stunde. Er kritisierte den in Bau befindlichen Grenzzaun, durch den „nur kanalisiert, aber nicht kontrolliert wird!“ Für Lugar macht es keinen „Sinn, Muslime ins Land zu lassen, die nachweislich eine Parallelgesellschaft begründen!“
Der Grenzzaun sei nicht dazu da, „die Menschen wieder in ihre Heimat zu schicken“, erklärte Lugar. Zunächst aber müsse man hinterfragen, warum die Menschen nicht ins Nachbarland geflohen sind, sondern den weiten Weg über Türkei, Griechenland, Mazedonien, Serbien, Kroatien und Slowenien auf sich nehmen – „und sich dann in Österreich weigern, aus Bussen auszusteigen und sich bis zur Weiterreise nach Deutschland in Notquartieren aufzuhalten“, so Lugar.
Viele von den Flüchtlingen, die so weit reisen, sind laut Lugar aus wirtschaftlichen Gründen unterwegs, denn in den Flüchtlingslagern gebe es wenig Perspektiven. „Aber warum lassen wir diese weite Reise zu?“, fragt Lugar und lehnte den ungebremsten Zustrom nach Österreich ab. „Wir müssen nein sagen, weil wir sonst den Glaubenskrieg nach Österreich und Deutschland importieren!“, erklärte Lugar und warnte vor dem Entstehen einer Parallelgesellschaft durch die unkontrollierte Einwanderung von Muslimen.
Lugar erinnerte, „der Libanon war die Schweiz des Osten – jetzt ist im Land ein Glaubenskrieg zu erwarten!“ Auch Afghanistan und der Iran – vor wenigen Jahrzehnten noch sehr fortschrittlich – hätten in der Entwicklung Rückschritte gemacht. Verurteilenswert ist für Lugar in diesem Zusammenhang auch, dass es in Österreich Kindergärten gibt, in denen der Koran gelehrt wird. An Mikl-Leitner richtete der Team Stronach Klubobmann den Appell: „Schalten wir die Vernunft ein – die Ministerin soll auf unsere Kultur schauen!“