„Ich glaube stark daran, dass ich etwas Gutes mache“
Und so präsentierte sich der Neo-Parteigründer auch: volksnah, umgänglich, humorvoll und vital!
Weiterlesen »Jugend als Fundament der Gesellschaft
In seiner Rede betonte Stronach dann auch, er komme aus einer Arbeiterfamilie und habe sich emporgearbeitet – und wenn er das machen könne, dann gelte das auch für andere, insbesondere für junge Menschen. Aber dazu müsse sich etwas ändern in Österreich. "Wir haben ein System, das fast alles erdrückt", sagte Stronach in seiner Rede. Und die Jugend brauche in erster Linie Perspektiven und sicher keine Schuldenlast, die schwer auf ihren Schultern laste. "Die Jugend ist das Fundament der Gesellschaft. Man kann auch kein Haus bauen ohne Fundament" so der Parteigründer.
Ein Steuersystem, das jeder versteht
Österreich brauche ein einfaches und gerechtes Steuersystem, das Investitionen in unserem Land fördere, so Stronach und er fügte hinzu, dass man mit dem „Fair-Tax-System“ die Wirtschaft ankurbeln, Wohlstand schaffen und Steuern langfristig sogar senken könne. „Wir wollen ein Steuersystem, in dem man mit einem Hauptschulabschluss eine Steuererklärung abgeben kann“, forderte Stronach.
Mitarbeiter am Gewinn beteiligen
„Und wenn die Arbeiter beteiligt sind, stärkt das die Wirtschaft“, ist Stronach überzeugt. Die Wirtschaft wird von drei Kräften getrieben: von guten Managern, fleißigen Arbeiter und vom Kapital. Die Mitarbeiter hätten ein Recht, am Gewinn der Firma beteiligt zu sein, so Stronach weiter. Und Unternehmen, die ihren Profit in Österreich investieren, sollten nur zehn Prozent Steuern zahlen, stellte der Parteigründer fest.
Full House und gute Stimmung
Im vollen Haus herrschte blendende Stimmung. So feierten die Gäste den Parteigründer schon mit Frank- und Bravo-Rufen, mit Applaus und mit stehenden Ovationen, bevor er überhaupt noch ein Wort gesagt hatte. Zuvor hatten bereits Klubobmann Robert Lugar, der Wiener Rechtsanwalt Georg Vetter und Stronachs rechte Hand, Kathrin Nachbaur, ihre Reden gehalten. Letztere versprühte auch gehörige Zuversicht: „Niemand kann uns aufhalten, wir sind auf dem Weg ins Parlament!“ Und Frank Stronach streute seiner Vertrauten im Gegenzug Rosen: „Ich glaube, Kathrin könnte der beste Bundeskanzler sein.“
Mehr Hausverstand im Parlament
„Ich glaube stark daran, dass ich etwas Gutes mache“, sagte Stronach und er fügte hinzu: „Das ist eine einmalige Chance, das System zu ändern.“ Dies will Stronach mit Experten und Bürgervertretern schaffen. Dabei stellte er auch die Fachleute vor, die mit ihm gemeinsam als Spitzenkandidaten in den Ländern zur Nationalratswahl antreten: Dr. Jessi Lintl (Wien, Unternehmensberaterin), Ing. Robert Lugar (Niederösterreich, Klubobmann im Parlament), Rouven Ertlschweiger MSc. (Burgenland, Angestellter), Leo Steinbichler (Oberösterreich, Landwirt und Unternehmer), Ing. Waltraud Dietrich (Steiermark, Land- und Forstwirtin), Stefan Markowitz (Kärnten, Nationalratsabgeordneter), Erich Tadler (Salzburg, Nationalratsabgeordneter), Walter Jenewein (Tirol, Unternehmer), Christoph Hagen (Vorarlberg, Nationalratsabgeordneter).
Mehr geben als nehmen
Stronach zeigte sich in seiner launigen Rede auch demütig. Das Leben sei gut zu ihm gewesen, er wolle den Menschen etwas zurückgeben. Das tue er nun auch mit seinem politischen Engagement. „Das Schönste im Leben ist immer, wenn man etwas geben kann“, freute sich der Magna-Gründer. Frank Stronach hat mit Magna weltweit über 120.000 Arbeitsplätze geschaffen und er hat ein soziales Gewissen. So ist er in den vergangenen Jahren immer wieder als Großspender aufgetreten: Mit seinem Autozulieferkonzern Magna hat er alleine in Österreich bereits mehr als 150 Mio. Euro sozialen Zwecken oder Kultur- und Bildungsprojekten gewidmet, davon alleine mehr als zweieinhalb Mio. Euro anlässlich der Hochwasserkatastrophen in den Jahren 2002 und 2013.
Team Stronach Wahlkampfauftakt Nationalratswahl
Brechend voll war es beim Wahlkampfauftakt des Team Stronach in der Wiener Hofburg. Der ganze Event jetzt zur "Nachschau".
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